Mammographie-Screening verringert Brustkrebssterblichkeit deutlich
Eine am 09.07.2025 präsentierte Studie konnte eindrücklich zeigen, dass das vor 20 Jahren eingeführte Mammographie-Screening-Programm für Frauen von 50 bis 69 Jahren deutlich zur Verringerung der Brustkrebssterblichkeit beiträgt. Unter den Frauen, die an dem Screening teilnahmen, gingen die Brustkrebs-Todesfälle um bis zu 30 Prozent zurück. Für die Untersuchung wurden Daten aus den Jahren 2009 bis 2018 ausgewertet (https://www.bundesgesundheitsministerium.de/presse/pressemitteilungen/studie-mammographie-screening-pm-09-07-25.html)
Die extrabudgetäre Vergütung dieses Krebsfrüherkennungsprogramms stellt sicher, dass turnusmäßige Untersuchungen der anspruchsberechtigten Frauen sowie technische und medizinische Qualität im Vordergrund stehen. Nur so ist die erreichte brustkrebsspezifische Mortalitätsreduktion aufrecht zu erhalten. Kosten-Nutzen-Analysen belegen, dass diese Präventionsmaßnahme mittel- bis langfristig Kosten einspart. Eine Budgetierung im Rahmen der angedachten Gesetzesänderung (GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz) würde das effektive Früherkennungssystem destabilisieren und ist nicht mit dem Mammographie-Screening-Programm vereinbar (Gesetzgebungsverfahren zum GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz - Budgetierung des systematischen Brustkrebsfrüherkennungsprogramms durch Mammographie-Screening - Offener Brief an Frau Ministerin Warken).
Stand: 29.07.2026
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Hier finden Sie Informationen rund um das Mammographie-Screening-Programm zur Früherkennung von Brustkrebs.
Das Mammographie-Screening-Programm ist eine bundesweit organisierte, qualitätsgesicherte Untersuchung von Frauen im Alter von 50-75 Jahren. Ziel ist es, bereits frühe, gut heilbare Brustkrebserkrankungen zu entdecken.
Das Mammographie-Screening-Programm wurde 2009 bundesweit etabliert. Die fünf Referenzzentren sorgen vor allem für die Qualitätssicherung des Programms. Hier erfolgen unter anderem Schulungen für Ärzte und Radiologische Fachkräfte, Technische Überprüfungen der Mammographiegeräte und Bildwiedergabesysteme sowie Überprüfungen der Bildqualität, Befundung und Abklärungsdiagnostik. Im Referenzzentrum laufen die Daten der betreuten Screening-Einheiten zusammen. Deren Analyse hilft bei der Weiterentwicklung des Mammographie-Screening-Programms.
Das Referenzzentrum Berlin betreut das Mammographie-Screening-Programm in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Sachsen.
Stand: 10.07.2025